Bereits seit 1969 hat Danfoss seine Deutschlandzentrale in Offenbach am Main, jüngst wurde ein weiterer hochmoderner Standort bezogen. Dank optimaler Lage und attraktiver Rahmenbedingungen nutzt der dänische Marktführer in den Bereichen Kälte-, Klima- und Heizungstechnik sein neues Gebäude nicht nur als Live-Showroom für die eigene Technik, sondern auch als Ankerpunkt für Mitarbeiter und Besucher aus aller Welt.

Offenbach als zentraler Hub für weltweite Aktivitäten
Danfoss baut hochmodernes Bürogebäude

Stephan Neuwirth, Managing Director Danfoss Germany and Senior Director Application & Technical Support Europe.
Die neue Deutschlandzentrale von Danfoss ist viel mehr als nur ein zentraler Verwaltungssitz des dänischen Familienunternehmens, das mit über 30.000 Mitarbeitern zahlreiche Kunden in über 100 Ländern beliefert. In Offenbach am Main hat der weltweite Marktführer in seinem Segment ein hochmodernes und attraktives Bürogebäude errichtet, das ganz im Sinne von "New Work" von verschiedenen Mitarbeitergruppen gestaltet wurde: Open Spaces, Meetingbereiche und Gesprächsnischen wechseln sich ab, hinzu kommen spezielle Schulungsräume, Labore und eine Servicewerkstatt. Die ansprechende Optik des Baus verweist unmittelbar auf die nachhaltige Unternehmenskultur: Viel Holz und zahlreiche Pflanzen, große Glasfassaden mit Blick aufs Wasser sowie eine offene Gestaltung heißen Mitarbeiter und Besucher willkommen.
Gleichzeitig ist das gesamte Gebäude ein großer Live-Showroom. Da es mit effizienter Gebäudetechnik von Danfoss ausgestattet ist, ermöglicht es optimale Einblicke in die praktische Umsetzung eines CO2-neutralen Energiekonzepts. Dabei kommen unter anderem eine Wärmepumpe sowie Fernwärme zum Einsatz, bei der künftig auch die Abwärme eines regionalen Datencenters genutzt werden soll. Darüber hinaus nutzt das Unternehmen klimafreundlichen Windstrom. Die konkrete Umsetzung dieser nachhaltigen Energieversorgung mit eigenen innovativen Technologien kann Danfoss seinen Kunden und der Öffentlichkeit dort ganz unmittelbar vorführen.
§Wir wollen Danfoss als attraktives Technologieunternehmen noch sichtbarer machen und haben dafür in Offenbach bereits zum zweiten Mal den optimalen Standort gefunden. Außerdem wollten wir unsere hochqualifizierte Stammbelegschaft behalten, daher war es nie eine wirkliche Frage, ob wir aus der Region weggehen", erklärt Stephan Neuwirth, Managing Director Danfoss Germany and Senior Director Application & Technical Support Europe. Der dänische Marktführer ist bereits seit 1952 in Deutschland vertreten und hat seit 1969 seine Deutschlandzentrale in Offenbach – zunächst in einem Industriegebiet, seit Sommer 2023 im Stadtteil Kaiserlei direkt am Flussufer des Mains. "Unser neues Bürogebäude ist nicht nur ein hochmoderner Arbeitsplatz, sondern dient auch als Referenzobjekt. Dank seiner optimalen Erreichbarkeit hat es sich außerdem schnell zum repräsentativen Treffpunkt für Veranstaltungen, Schulungen und Meetings mit Kunden sowie Kollegen anderer Standorte entwickelt. Wir nutzen es also als zentralen Hub für unsere weltweiten Aktivitäten", erklärt Stephan Neuwirth.

Jaime Jose Obiols, Head of Sales DACH bei Danfoss.
Dabei spielt die herausragende Anbindung von Offenbach eine entscheidende Rolle: Sowohl der Flughafen als auch die Innenstadt von Frankfurt sind lediglich rund 15 Minuten per Auto oder öffentlichem Nahverkehr entfernt. Außerdem können durch die Lage in der Mitte Deutschlands sowie die zahlreichen Autobahnen und Zugverbindungen von Hessen aus alle regionalen und europäischen Ziele schnell erreicht werden. Zugleich ist Deutschland für Danfoss europaweit der größte Markt sowie, nach den USA und China, der drittgrößte weltweit. Rund 5.000 Mitarbeiter arbeiten deshalb an den verschiedenen Standorten des deutschen Tochterunternehmens, rund 400 davon in der Zentrale in Offenbach.
´"Die Region Frankfurt Rhein-Main bietet uns neben der perfekten Lage auch noch weitere entscheidende Vorteile. Hier haben viele unserer wichtigsten Kunden ihren Sitz und sind damit ganz in der Nähe. Und dank der vielen renommierten Hochschulen und Universitäten, die insbesondere auf den technischen Bereich spezialisiert sind, können wir auf einen großen Pool an hochqualifizierten Mitarbeitern zurückgreifen", erklärt Jaime Jose Obiols, Head of Sales DACH, der als Diplom-Ingenieur selbst aus der Praxis kommt. Denn technische Innovationskraft ist für Danfoss entscheidend: Bis heute im Besitz seiner dänischen Gründerfamilie, ist das Hochtechnologie-Unternehmen als weltweiter Marktführer breit aufgestellt. In den letzten fünf Jahren hat sich der Umsatz mit weltweit zehn Milliarden Euro dabei fast verdoppelt.
Der enorme Erfolg von Danfoss fußt auf drei Kernbereichen: Climate Solutions gehören mit innovativen Lösungen für Kühl- und Wärmetechnik zur DNA des Unternehmens – schließlich erfand Danfoss-Gründer Mads Clausen bereits 1943 den weltweit ersten Heizkörperthermostat. Heute liegt der Schwerpunkt auf effizienten Lösungen für Industriekühlanlagen, Kühltheken und entsprechende Steuerungstechnik. Außerdem ist Danfoss ein wichtiger Zulieferer im Bereich klimafreundlicher Wärmepumpen im Haus- und Großbereich sowie bei Fernwärmeübergabestationen.
Im Bereich Power Electronics and Drives geht es in erster Linie um Frequenzumrichter. Diese kommen zum Beispiel in der Automobilindustrie bei der Leistungselektronik von E-Autos, aber auch bei hybriden Schiffsantrieben oder in der Gebäudetechnik vor. Danfoss ermöglicht seinen Kunden große Energieeinsparungen, weil durch technische Innovationen bedarfsgerechte Nutzungen ermöglicht werden. Dank Industrie 4.0 und der weltweit zunehmenden Elektrifizierung sind die Potenziale dabei riesig. Der dritte Kernbereich ist Power Solutions, also intelligente Antriebssysteme insbesondere für Bau- und Erntemaschinen. Energieeffiziente Lösungen bei Elektronik, Hydraulikaggregaten, Pumpen und Steuerungen ermöglichen geringere Betriebskosten und einen klimaschonenden Einsatz.

Das Danfoss-Gebäude in Offenbach von außen.
Um dabei die Innovationskraft und das Know-how junger Köpfe nutzen zu können, setzt Danfoss am Standort Offenbach auf die Zusammenarbeit mit der hessischen Start-up-Szene, die sich im technischen Bereich oft aus den Hochschulen und internationalen Forschungseinrichtungen des Landes speist. "Perspektivisch haben wir in unserer Deutschlandzentrale noch ausreichend Platz, um Start-ups auch räumlich zu integrieren und uns weiter als Denkfabrik zu etablieren", blickt Jaime Jose Obiols in die Zukunft. Schon jetzt setzt Danfoss auf viele enge Netzwerke. Dabei spielen nationale Institutionen wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) eine wichtige Rolle, aber auch lokale Partner, bei denen die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach wichtige Kontakte ermöglicht hat.
Auf Ebene des Bundeslandes Hessen ist Danfoss Mitglied beim House of Energy im nordhessischen Kassel: Die Denkfabrik, die von Wirtschaft, Wissenschaft und der hessischen Landesregierung getragen wird, stärkt den Wissenstransfer und bringt die Energiewende ganzheitlich voran.
Von diesen besonderen Rahmenbedingungen profitiert auch ein Marktführer wie Danfoss. "Die engen Verknüpfungen mit anderen wichtigen Akteuren aus unserer Branche sind für uns optimal. Hessen und die Region Frankfurt Rhein-Main sind deshalb ein wichtiger Ankerpunkt in unserer weltweiten Unternehmensstruktur, in den wir gerne investieren und an dem wir uns sehr wohl fühlen", sagt Jaime Jose Obiols.

Benjamin Jungbluth
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