Auf dem Bild ist eine großflächige Luftbild-Visualisierung des Frankfurter Flughafens und des angrenzenden Business-Quartiers Gateway Gardens zu sehen.  Das dicht bebaute Areal im Zentrum zeigt das moderne Airport-Quartier mit zahlreichen Bürokomplexen, Hotels und Grünflächen. Markant im unteren Bereich sticht das wellenförmige bzw. geschwungene Hochhausgebäude hervor.
© Gateway Gardens GmbH
01.10.2026 | Wirtschaft
von Benjamin Jungbluth
Ein Portrait von Benjamin Jungbluth.

Grünes Business-Quartier mit internationalem Branchenmix

Gateway Gardens am Flughafen Frankfurt

Vom kurzen Zwischenstopp im Showroom bis zum umfangreichen Meeting im europäischen Hub: Gateway Gardens ist mit seiner zentralen Lage direkt am Frankfurter Flughafen ein optimaler Standort für rund 150 internationale Unternehmen. Vertreter des Netzwerks der Hessischen Wirtschaftsförderung blicken bei einem Besuch von Catering-Weltmarktführer Aramark aus den USA und Medizintechnik-Spezialist Getinge aus Schweden hinter die Kulissen des modernen Stadtbezirks.

Wenn Karsten Slawik, Geschäftsführer Sales Business Development & Marketing von Aramark Deutschland, nach den größten Vorzügen seines neuen deutschen Headquarters in Gateway Gardens gefragt wird, kommt ihm als erstes seine Rolle als Gastgeber in den Sinn. "Wir bekommen hier direkt am Frankfurter Flughafen einfach so viel mehr Besuch als an unserem vorherigen Standort. Dadurch können wir als einer der weltweit führenden Full-Service-Caterer jeden Tag aufs Neue zeigen, was uns begeistert und antreibt", sagt Slawik. Im Erdgeschoss des modernen Bürocampus hat Aramark verschiedene öffentlich zugängliche Gastronomiekonzepte umgesetzt, um die ganze Bandbreite seines Repertoires zu präsentieren. Geschäftsleute aus den vielen umliegenden Büros, Flugreisende aus den benachbarten Hotels oder Geschäftspartner des auf Betriebsrestaurants, Stadien und Gesundheitseinrichtungen spezialisierten Caterers kommen hier in schicker Atmosphäre ungezwungen zusammen.

Dank der perfekten internationalen Anbindung sind manchmal auch außergewöhnliche Aktionen möglich: So wie der spontane Zwischenstopp des Aramark-COOs Carl Mittleman aus den USA, bei dem dieser im Showroom-Restaurant gemeinsam mit einigen der 200 örtlichen Mitarbeiter ein typisch deutsches Schnitzel-Menü kreierte. "Danach war er in wenigen Minuten wieder am Terminal und konnte direkt weiterfliegen, das ist natürlich ein einmaliger Standortvorteil", sagt Slawik.

Zentrale Lage in Hessen, Deutschland und Europa

Auch im Tagesgeschäft profitiert der Branchenriese von der zentralen Lage mitten in Hessen, Deutschland und Europa. Von hier aus lassen sich nicht nur die rund 7.000 Mitarbeiter und noch einmal rund 9.000 Aushilfen allein für den deutschen Markt optimal leiten, sondern auch die internationalen Geschäfte vorantreiben: Jüngst erfolgte von Frankfurt aus die Expansion auf den österreichischen Markt. "Wir fungieren außerdem als internationaler Hub unseres Konzerns. Gerade habe ich zwei Kollegen aus Tschechien zu Besuch, bevor ich dann bald selbst wieder zu einem Meeting in unser internationales Headquarter in Philadelphia, USA reisen werde, der Partnerstadt von Frankfurt", erzählt Karsten Slawik.

Auf dem Bild ist eine Gruppe von sechs Personen zu sehen, die in einem modernen, hellen Operationssaal für ein Foto posieren. Im Vordergrund steht ein großer, fahrbarer Operationstisch der Marke Maquet (Getinge). Zur medizinischen Ausstattung im Raum gehören außerdem eine große OP-Leuchte an der Decke, ein moderner Deckenversorgungsschlitten für medizinische Geräte sowie große Bildschirme an den Wänden im Hintergrund.
Die Personen (vier Männer und zwei Frauen) tragen Business-Kleidung (Anzüge und Sakkos), während eine Frau auf der rechten Seite ein auffälliges pinkfarbenes Kleid trägt.
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Von links: Dr. David Eckensberger (Abteilungsleiter, International Business Relations, Hessen Trade & Invest GmbH), Christoph Cellarius (Authorized Signatory, Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens (G³)), Nicolas Gräßlin (Projektmanager, International Business Relations, Hessen Trade & Invest GmbH), Daniel Hollenbach (Sales Consultant, Surgical Workplaces & Infection Control), Kathrin Hopkins (Senior Experience Center & Global Events Manager) und Andrea Loh (Community Director, Gateway Gardens Community e. V.).

Zuvor führt er allerdings noch zwei lokale Besucher durch die verschiedenen Restaurantbereiche: Dr. David Eckensberger, Abteilungsleiter International Business Relations, und Projektleiter Nicolas Gräßlin von der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI), die im Auftrag der hessischen Landesregierung die Wirtschaftsförderung auf Landesebene verantwortet und internationale Unternehmen bei ihrer Ansiedelung und langfristigen Entwicklung begleitet. "Wir nutzen gerne die Gelegenheit, unsere umfangreichen Netzwerke bei persönlichen Treffen zu vertiefen und die vielen internationalen Unternehmen, die in Hessen zu Hause sind, genauer kennenzulernen. So können wir ihre Bedürfnisse noch exakter erfassen und gemeinsam mit dem Netzwerk der Hessischen Wirtschaftsförderung zielgerichtet Unterstützung leisten", sagt Dr. David Eckensberger.

Einzigartig angeschlossen an Flughafen, Autobahnen und ICE-Fernbahnhof

Gateway Gardens ist dabei ein Heimspiel für die HTAI: Ein Teil des Teams sitzt auf der anderen Seite des zentralen Parks im House of Logistics & Mobility (HOLM), wo ein Netzwerk aus etablierten Branchenvertretern, innovativen Start-ups und breit aufgestellten Clustern die Zukunft der Logistik und Mobilität entwickelt – an einem Ort, der selbst einzigartig angeschlossen ist. Denn Gateway Gardens liegt nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Flughafen mit teils eigenen Zugängen für hier angesiedelte Unternehmen aus der Luftfahrtbranche. Direkt nebenan kreuzen sich mit der A3 und der A5 auch zwei der wichtigsten deutschen Autobahnen mit Anschluss an das europäische Fernstraßennetz. Der nahe ICE-Fernbahnhof des Flughafens sowie eine eigene S-Bahn-Station machen das moderne Business-Quartier zudem per Schiene unkompliziert erreichbar.

Die optimale Infrastruktur hat mit der Historie dieses außergewöhnlichen Standorts zu tun: Ursprünglich als Wohnsiedlung der US-Streitkräfte und "Gateway to Europe" gegründet, entstand hier ab 2010 Frankfurts jüngster Stadtbezirk als nachhaltige Brownfield-Entwicklung. Aktuell beheimatet das Quartier rund 150 internationale Unternehmen und elf Hotels. Nach der geplanten Fertigstellung in den 2030er Jahren sollen über 25.000 Menschen ihren Bezugspunkt in Gateway Gardens haben. Entwickelt wird das rund 35 Hektar große Areal von der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens GmbH, einem Konsortium des Flughafenbetreibers Fraport AG, der Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft, der OFB Projektentwicklung und der Stadt Frankfurt.

Großzügige Entwicklungsmöglichkeiten oder fertige Büroflächen? Beides ist möglich!

"Wir haben bewusst einen heterogenen Mix an Nutzern etabliert, um vielfältige Anknüpfungspunkte zu ermöglichen. Deshalb finden sich hier die deutschen Fluggesellschaften Condor und Lufthansa sowie der Schweizer Airline-Caterer Gategourmet ebenso wie der japanische Automatisierungsexperte Keyence, der französische Anbieter von technischen Gasen Air Liquide und der deutsche Technologiekonzern Siemens", erklärt Christoph Cellarius, Prokurist der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens.

Auf dem Bild ist eine Gruppe von sechs Personen zu sehen, die für ein Foto neben dem mobilen „FRANKFURT“ Selfie-Point posieren. Die Installation besteht aus großen, dreidimensionalen Buchstaben, die den Stadtnamen bilden, ergänzt durch das traditionelle Frankfurter Symbol eines blau-weißen Apfelwein-Bembels am rechten Rand. Jeder Buchstabe ist individuell und farbenfroh mit verschiedenen Mustern wie Flaggen, Wahrzeichen oder dem Frankfurter Adler gestaltet. Im Hintergrund befindet sich das moderne, weiße Gebäude des HOLM (House of Logistics and Mobility), welches im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens liegt.
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Frankfurt Selfie-Point im Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens.

Aufgrund der schrittweisen Entwicklung des Großprojekts ist im nördlichen Teil noch Raum für rund 300.000 m² Geschossfläche für künftige Entwicklungen – mit der für die Boomregion Frankfurt Rhein-Main seltenen Möglichkeit, auch noch große zusammenhängende Grundstücke nach eigenen Vorstellungen zu bebauen. "Für kleinere Ansiedelungen haben wir außerdem fertige Büroflächen nach dem Plug and Play-Prinzip im Angebot, die in die bereits bestehenden Gebäude integriert sind. Wir sind also sehr flexibel und richten uns nach dem Bedarf unserer Kunden, die oftmals ganz eigene Konzepte umsetzen möchten", sagt Christoph Cellarius. "Durch den Branchenmix finden neue Unternehmen schnell Anschluss an bestehende Cluster und Netzwerke, um Synergien zu nutzen. Das ist gerade für innovative und forschungsintensive Sparten wie Medizin und Life Science interessant."

Showroom mit Operationssälen und Life Science Area

Mit Getinge ist bereits ein international führendes Medizintechnikunternehmen in Gateway Gardens vertreten. Das schwedische Unternehmen beschäftigt weltweit rund 12.000 Mitarbeiter und entwickelt Lösungen für Krankenhäuser, Life Sciences und Forschungseinrichtungen in mehr als 135 Ländern. Das Getinge Experience Center in Frankfurt ist Teil eines globalen Netzwerks moderner Kundenerlebnis- und Schulungszentren und dient als zentrale Plattform für praxisnahen Austausch, Produktdemonstrationen und internationale Veranstaltungen.

Auf rund 1.000 Quadratmetern entstand ein ganz besonderer Showroom: Kunden erleben hier ein fast reales Krankenhausumfeld mit innovativer Medizintechnik, zwei Hybrid-Operationssälen in Kooperation mit Siemens und Philips, einer ambulanten Einrichtung, zwei Intensive Care Units, einer Aufbereitungseinheit für medizinische Produkte und einer Life Science Area. "Unser Getinge Experience Center ermöglicht die Präsentation komplexer Medizintechnik in realer Umgebung und bietet gleichzeitig optimale Bedingungen für Meetings, Workshops und Veranstaltungen unmittelbar am Frankfurter Flughafen. Unsere Kunden können dadurch nicht nur umfangreiche Termine, sondern auch kurze Besuche auf ihrer Durchreise nutzen. Seit 2022 haben wir so bereits mehr als 27.000 Besucher begrüßt", sagt Kathrin Hopkins, Senior Experience Center & Global Events Manager.

Top Infrastruktur, starke Wirtschaft und lebenswerte Region: "Hessen in a nutshell"

Auch für die Mitarbeiter bietet Gateway Gardens einen hohen Wohlfühlfaktor in fußläufigen Distanzen. Neben zahlreichen Restaurants, einem Open Air Beach Club und einer bilingualen Kita überzeugt das Business-Quartier als außergewöhnlich grüner urbaner Raum: Die Bebauung gruppiert sich um eine 2,2 Hektar große Parkanlage mit altem Baumbestand, im Norden geht das Areal direkt in den weiten Frankfurter Stadtwald über. "Es ist die einzigartige Kombination aus der grünen Lage am Flughafen, einem modernen Quartier und einem hochkarätigen Business-Netzwerk, die uns so besonders macht", sagt Andrea Loh, Community Director der Gateway Gardens Community. In dieser Standortinitiative haben sich bereits über 40 Unternehmen zusammengeschlossen. Gemeinsam stärken sie Netzwerke und schaffen eine Arbeitsumgebung, die Talente anzieht. Die Gateway Gardens Community ist dabei die zentrale Anlaufstelle für ihre Mitglieder und baut ihre Rolle und Strukturen mit Unterstützung der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens sukzessive weiter aus. "Wir veranstalten Community-Events, beleben das Quartier und erleichtern Expats sowie neuen Mitarbeitenden das Ankommen – bei uns findet man schnell Anschluss."

Die Gateway Gardens Community entwickelt sich zunehmend zu einem Standortfaktor für Gateway Gardens und stärkt mit ihrer Community-Struktur die Attraktivität des Business-Quartiers. Perspektivisch soll sie sukzessive in Aufgaben des Quartiersmanagements hineinwachsen und damit verbunden zunehmend als Schnittstelle zwischen der Community sowie Politik und Verwaltung fungieren.

Zum Abschied zeigt sie der Besuchergruppe der Hessischen Wirtschaftsförderung noch einmal Gateway Gardens aus der Vogelperspektive: Vom Restaurant The Roof im 12. Stock des Hotels b’mine Frankfurt Airport geht der Blick vom wuseligen Flugfeld und den pulsierenden Autobahnen über die Bürotürme von Gateway Gardens und den endlosen Stadtwald bis zum Industriepark Höchst und zur Hochhaus-Skyline der Frankfurter City. "Das ist 'Hessen in a nutshell': Eine außergewöhnliche Infrastruktur und Anbindung, eine starke und vielseitige Wirtschaft und nicht zuletzt eine sehr lebenswerte Region", sagt Dr. David Eckensberger von der HTAI. "Mit dem Netzwerk der Hessischen Wirtschaftsförderung haben internationale Unternehmen gleichzeitig starke Partner an ihrer Seite, um schnell die richtigen Ansprechpartner zu finden und persönliche Kontakte aufzubauen – Hessen bietet so ein optimales Gesamtpaket für ein erfolgreiches Business."

Ein Portrait von Benjamin Jungbluth.

Benjamin Jungbluth

Freier Journalist
Aufgewachsen am südlichsten Ende von Hessen. Nach dem Studium in Heidelberg Volontär und Redakteur bei regionalen Tageszeitungen. Seit 2017 als Freier Journalist vor allem für lokale Geschichten und Reportagen in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar unterwegs.